Bereits im Mai 2016 fand eine Infoveranstaltung zu diesem Thema in Varel statt. Aufgrund der großen Nachfrage ist die Idee entstanden, eine weitere Veranstaltung in Wilhelmshaven stattfinden zu lassen.

Die Veranstaltung wurde zum einen durch Einladungen an Eltern, deren Kinder in Wohnheimen oder zu Hause leben, bzw. ambulant betreut werden, über Handzettel und Plakate, Bekanntgabe in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und bei den Selbsthilfegruppen, Inseraten in regionalen Zeitungen und nicht zuletzt durch ein kurzes Interview bei Radio Jade, bekannt gegeben.

Als Veranstaltungsort konnte das wunderschöne Wattenmeerhaus gewonnen werden. Ein großer Veranstaltungsraum mit Blick über den Jadebusen - für die meisten Jadestädter zusätzlich ein schönes Erlebnis, um sich auf ein umfangreiches und wichtiges Thema einzulassen. Insgesamt nahmen ca. 65 Interessierte teil. Hauptsächlich Eltern oder Bezugspersonen behinderter Kinder.

Es lag Infomaterial allgemein zum Thema Behinderung und Flyer/Visitenkarten der Beratungsstellen aus. Zudem Handzettel, um sich als Interessierte für weitere Infoveranstaltungen und Themenanregungen registrieren zu lassen.

Mit einleitenden Worten und Vorstellung durch die Beratungsstelle wurde die Veranstaltung eröffnet.

Günther Hoffmann, Rechtsanwalt und Notar aus Bremen, Referent des bvkm und selbst betroffener Vater, referierte ausführlich über das Thema "Behindertentestament", wobei er viele Beispiele aus der Praxis hinzuziehen konnte. Während des Vortrags zeigte sich deutlich, wie groß der Bedarf an Informationen ist. Immer wieder wurden Zwischenfragen gestellt und im Anschluss wurde Zeit für einen weiteren Austausch zwischen Herrn Hoffmann und den Zuhörern gegeben.

Im Anschluss der Infoveranstaltung hatten die Interessierten noch Gelegenheit sich auf der großen Außenterrasse auszutauschen und auch mit den Beraterinnen in Kontakt zu treten. Dabei stellte sich heraus, dass die Veranstaltung viele neue Informationen und Anregungen gegeben hat und in den meisten Fällen ein Handeln erforderlich macht, um das Erbe den Kindern "zugute" kommen zu lassen.

Insgesamt eine gelungene Infoveranstaltung, um betroffene Menschen praxisnah an ein wichtiges Thema heranzuführen. In diesem Zuge eine weitere Möglichkeit die Beratungsstelle vorzustellen.